Trump: „I’m going to build a wall“ – you already did.

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  I almost feel sorry for writing this because I myself am completely saturated with news about Trump. And I don’t even live in the states. Yet for the past year, reading things about the US election has become as essential to my daily routine as brushing my teeth. Everyday a new scandal, a new hilariously tragic misstep, a new reason for extensive eye rolling. I don’t think, I can ever use the word tremendous again without cringing. Meanwhile we all surely missed out on politics being made in the shadows of this freak show. There have been two major Romanian elections this year and I, as a Romanian living in Switzerland, can’t tell you a single thing about them. But I sure remember five different jokes Lindsay Graham made about his own party. As the polls are pointing more and more to Hilary Clinton winning in a landslide, people like me seem to be unclenching. The ridicule which we felt, before we had to take Trump seriously is slowly coming back. Trump is once again returning to the realm of entertainment. He can be grouped once again with Kim Kardashian or Paris Hilton or some other human we feed […]

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Gestern noch.

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  Erst Gestern noch im Parc de l’hermitage gelegen und von Spatzen, Blüten und Balkongeländern zum Lesen gezwungen worden. Erst vor einigen Tagen, sagt das Gefühl, hast du Angst und Blut geschwitzt, um deinen Bachelor zu beenden. Ja. Und ich dachte, das schaffe ich nie rechtzeitig. Und falls doch, dann wird der ganze Schwachsinn nicht rechtzeitig korrigiert. Das Gefühl nickt. Die Bestätigung kam dann einen Tag, bevor ich meinen Master in einer anderen Stadt anfing. Zum Glück. Das Gefühl schaut fragend. Ja, das war dann einige Wochen lang meine Geschichte. Also das kurze Anekdötchen, welches man Fremden hinwirft, wenn man eigentlich nichts zu sagen hat. Hach ja, das war ein Stress! Gestern die Bachelor Bestätigung und heute schon den Master anfangen! Aber eigentlich hat genau dies, die Flicken zusammen gehalten. Weil du keine Zeit zum Nachdenken hattest, sagt das Gefühl. Ich nicke. So ist es. Und Gestern ist jetzt einen Monat her. Mal wieder betrogen von der Zeit, denke ich. Oder von dir selbst, weil du diese nicht genutzt hast. Ich hebe die Augenbrauen, aber das Gefühl weiss, dass es recht hat. Und jetzt, da du dich an den Stress gewöhnt hast, schaltet die Zeit einen Gang runter und das Hamsterrad […]

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defending spaces

self

  On tuesday the gentrifying hipsters*  in my neighborhood showed the movie Koyaanisqatsi down on the square under our building. Coming back home from a reading session in the park, I heard the music and decided to go have look at their little festival. I sat down on a bench, a bit off from the small crowd and watched the film by myself. At some point a man and a woman, who had just arrived, recognized each other next to the food truck. As they were greeting each other, all excited, they moved away from the truck and the audience. They stopped about 30cm in front of me. My sandals even touched his sneakers for a second. Looming over me, completely obscuring my view they started chatting. I couldn’t believe it. We almost touched, her dress would flutter against me if there were the slightest bit of wind, yet they seemed utterly oblivious of my presence. This is not the first time something like this happened to me And while I might be wrong on this for many reasons (the present is not a good judge), I feel like this phenomenon is especially poignant in Lausanne. Nowhere else have I bumped against so […]

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Jackenwetter?

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  Meine Familienmitglieder, die noch aktiv in der Landwirtschaft tätig sind, sehen die Folgen ja so ziemlich überall und tagtäglich. Mehr Düren, heftigere Unwetter und Erde, die verbrannt aussieht, vom Einsatz der ganzen Herbizide und Pestizide und was einem sonst noch so einfällt. Anno dazumal hätte man das Wetter immer gut voraussagen können, aber jetzt sitzen die älteren Menschen bei meinem Onkel im Dorf oft ratlos vor der Hofpforte und wundern sich, wie es so weit kommen konnte. Wenn man in einer Stadt lebt, fällt das alles weniger auf (ausser natürlich letzten Sommer, als ich mit meinen Katzen zusammen, jämmerlich zusammengekrümmt auf den Fliessen etwas Abkühlung suchte). Aber es gibt da doch eine Sache, die sich in den letzten Jahren sehr verändert hat: Es gibt kein Jackenwetter mehr. Ich, als Liebhaberin von Jacken und Mänteln, freue mich immer über verschiedene Wetterbedingungen und wechsle dann fröhlich von Parka, zu Wollmantel, zu Regenjacke und wieder zurück. Mir fällt aber auf, dass ich in den letzten Jahren immer wieder fast gänzlich ohne Übergang von Wintermantel zu „ich pack mir noch einen Cardigan in die Tasche, falls es abkühlt“ gegangen bin. Auch dieses Jahr, habe ich das Gefühl, dass wir von Zähneklappern und rauen Hände […]

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Extrablatt: Pizza ohne Mozzarella kommt mit Hintergedanken

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  Seit Mitte Februar esse ich mehrheitlich vegan. Eigentlich wollte ich nur 7 Wochen fasten, aber während dieser Zeit ging es mir körperlich so gut, dass ich mir nicht mehr vorstellen konnte, zu Milchprodukten zurück zukehren. Ich bin zufrieden mit meiner Entscheidung und trotzdem- einige Dinge vermisst man. 23 Jahre an Gewohnheiten kriegt man schliesslich nicht über Nacht los. Eine Sache die ich, so dachte ich jedenfalls, sehr vermisse, sind mit Käse überbackene Gerichte. Lasagne, Pizza, Kartoffelauflauf funktionieren alle hervorragend als vegetarische Gerichte, aber ohne den Käse obendrauf hätte ich sie mir nicht vorstellen können. Ich kam mir etwas seltsam vor, als ich diese Gerichte zum ersten Mal nach meiner Ernährungsumstellung zubereitete; die käselose Lasagne sah irgendwie nackt aus im Ofen, dem Auflauf fehlte die charakteristische Kruste und meine ‚alten‘ Pizzas bestanden sowieso mehrheitlich aus Mozzarella. Ich hatte in den letzten Jahren mehrmals vegane Phasen von 1-3 Monaten Länge, meist waren diese als Detox gedacht und kamen zu Zeiten, zu denen es mir körperlich ziemlich dreckig ging. Obwohl ich immer gut ass, schien ich jedesmal an einer Art Entzug zu leiden. Wie meine früheren Mitbewohner mein letztes Fasten mit mir überlebt haben, ist mir ein Rätsel: ich konnte den ganzen […]

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